07 Aufräumen – Ordnung schaffen im Inneren und Äußeren – Teil 2 im Inneren

Die letzte Folge war Teil 1 zum Thema „Aufräumen – Ordnung schaffen im Inneren und Äußeren“. Hier ging es erst einmal um „Aufräumen im Äußeren.“ Kurz zusammengefasst ist es aus meiner Sicht empfehlenswert regelmäßig aufzuräumen. Dadurch kannst Du Platz für Neues schaffen. Du schaffst den Raum und dieser Raum kann dann auch wieder gefüllt werden. Zusätzlich gibst Du Energien frei und wirfst Ballast ab.

Frage Dich einfach, wenn Du den Gegenstand in die Hand nimmst, macht mich der Gegenstand glücklich? Wenn Du das verneinen kannst, danke dem Gegenstand, dass er bisher für Dich da war und gib ihn weiter. Wenn Du ein neutrales Gefühl hast und der Gegenstand ist länger als drei Jahre ungenutzt, gib ihn ebenfalls weg. Oder – spar ihn Dir auf für die nächste Aufräumaktion. Wenn Du ein gutes Gefühl hast, dann behalte den Gegenstand und gib ihm gebührenden Raum in Deinem Leben. Aufräumen ist der kürzeste Weg zur Selbsterkenntnis und kann zur Meditation werden!

Wie ist es Dir gegangen? Bist Du meiner Einladung aus der letzten Episode gefolgt und hast schon Deine erste Aufräummeditation bzw. Aufräumaktion erlebt?

Aufräumen im Inneren

In Teil 2 geht es um „Aufräumen im Inneren – Unfinished Business“.

Ich möchte wieder mit einem Zitat beginnen: Der Schüler ging eines Tages zu seinem Meister und fragte ihn: „Meister, wie kann ich mich von dem, was mich an die Vergangenheit bindet, lösen?“ Der Meister stand auf, ging zu einem schönen, groß gewachsenen Baum. Er stellt sich davor, umklammerte dann den Baumstamm und jammerte dabei: „Was kann ich nur tun, damit dieser Baum mich loslässt?“

Das fasst ganz gut zusammen, was mir bei Aufräumen im Inneren wichtig ist. Es hört sich ja ganz leicht an: Lass doch den Baum, also Deine Vergangenheit los. Natürlich gehört da noch viel mehr dazu. Und darum soll es heute hier gehen.

Die Vorbereitung dieser Folge war deutlich anspruchsvoller als für die Folge mit dem Aufräumen im Äußeren. Ich spreche hier im Podcast von meinen Erfahrungen und klar gibt es auch bei mir im Inneren beim Aufräumen einige Widerstände.

Jeder hat bereits Erfahrungen gemacht, die uns sehr tief geprägt haben. Das können schon in der Kindheit Traumata sein oder Erlebnisse, die wir als bedrohend eingeschätzt haben. So kann es sein, dass Du einen Unfall erlebt oder gesehen hast. Es ist auch möglich, dass Dich eine Situation negativ geprägt hat, da es Dir damals unmöglich war, diese richtig einzuordnen. All das ist noch in Dir gespeichert und hat Dich zu dem Menschen gemacht, der Du heute bist. Dies schließt u. a. auch Schocks, Traumata, Weltbilder, Blockaden oder Angstmuster aus früheren Inkarnationen, also früheren Leben, mit ein.

All diese gerade genannten Punkte sowie unbewusste, erlernte und antrainierte Glaubenssätze, Denkmuster und Verhaltensweisen bestimmen unser heutiges Denken und Handeln im Alltag. Diese können sowohl positiv als auch negativ sein. Die negativen belasten uns und rauben uns Energie. Da wir im Hier und Jetzt auf diese energetischen Altlasten verzichten können, dürfen sie transformiert werden. Und dafür kannst Du innerlich aufräumen. Löse also alles auf was nicht zu Deinem höchsten Wohle ist, natürlich nach Deinem freien Willen.

Es gibt mehrere Wege zum Auflösen und aus meiner Sicht kann das Auflösen leicht sein, ohne allzu großen Schmerz. So kannst Du es Dir aus meiner Sicht sparen durch eine Rückführung die Traumata noch einmal neu und völlig bewusst zu erleben. Das finde ich eher hinderlich.

Mein Weg im Inneren aufzuräumen

Wie geht leichtes Auflösen nun konkret? Ich mache es so: Im ersten Schritt akzeptiere ich das was ist und was war. Ich akzeptiere also alles was war, was ich erfahren habe und wie es gerade ist. Nach meiner Vorstellung gibt es für alle gemachten Erfahrungen einen Grund. Dieser Grund ist in der Vergangenheit zu finden. Diese Vergangenheit kann ebenfalls frühere Inkarnationen umfassen.

Dann versuche ich diesem Grund auf die Spur zu kommen. Ich gehe also in mich und überlege in einer ruhigen Umgebung, was der Grund für dieses ungute Gefühl, meine Gedanken oder ein negatives Verhaltensmuster sein kann. Ich reise nur in Gedanken selbst in meine Vergangenheit. Und hier ist der Unterschied zu den Rückführungen: Ich reise selbst in Gedanken zurück! Wenn ich fündig werde, geht es mit dem nächsten Schritt weiter.

Ich selbst mache mir das Erlebnis aus der Vergangenheit bewusst, genau so als wäre es gestern erst geschehen. Wichtig dabei ist es, in das Gefühl zu gehen und genau zu fühlen, wie ich mich damals fühlte. Nur mit dem jeweiligen Gefühl ist eine Transformation möglich! Durch das Bewusstmachen und das Fühlen verbessert sich die Situation, da es sich ja um Vergangenes handelt und ich das dann so anerkennen kann. Interessant ist in diesem Zusammenhang auch die Frage, wie es denn zu dieser Situation kommen konnte. Diese kannst Du Dir auch gerne stellen. Allzu oft ist bei mir die Antwort: Ich hatte ein Bauchgefühl und habe dann doch dagegen verstoßen. So war es auch bei einer guten Freundin, die Skifahren war. Es war schon spät an diesem sonnigen Urlaubstag und sie hatte schon einige Abfahrten hinter sich. Da sie jetzt schon recht müde war, wollte sie gerne auf die letzte Abfahrt verzichten. Ihre Freunde wollten unbedingt, dass sie noch mitfährt. Sie versuchten sie zu überreden. Nach einigem Zögern gab sie nach. Obwohl ihr Bauchgefühl ihr klar sagte es reicht für heute, ist sie schließlich mitgefahren. Du ahnst was jetzt kommt, richtig, ein Knochenbruch war die schlimme Folge. Mir wird bei solchen Erlebnissen erneut bewusst, dass ich immer auf mein Bauchgefühl hören soll. Immer.

Dazu habe ich einen schönen Denkanstoß: Hast Du jemals ein Bauchgefühl gehabt und es doch anders gemacht und es später bedauert? Ja, schon oft!
Hast Du jemals auf Dein Bauchgefühl gehört und es später bereut? Nein, noch nie.
Kennst Du jemanden der das hat? Ich vermute auch nein. Eine spannende Sichtweise, die mir sehr geholfen hat.  

Ich habe mir es deshalb angeeignet, immer zu 100% auf mein Bauchgefühl zu hören. Und wenn Du auch magst, dann werde selbst zu Deinem Bauchgefühl. Je mehr ich das mache, desto einfacher empfange ich meine Botschaften aus dem Bauch. Ich lasse mich von meinen (Bauch-)Gefühlen leiten.

Gebete und Meditationen helfen

Weitere wirksame Methoden zum Aufräumen im Inneren sind Gebete oder Meditationen. Dabei ist es gleich zu welchem Gott gebetet wird. Gebete räumen auf – ebenso wie die Meditation. Es gibt eine Vielzahl an geführten Meditationen und für dieses Gebiet gibt es andere Experten. Ich selbst meditiere gerne ohne Führung und mag dabei eine ganz ruhige Musik oder Klangschalenmusik. Auch mit selbsterstellten Frequenzen im gewünschten Bereich zur Entspannung und mit eigenen binauralen Beats mache ich sehr gute Erfahrungen. Alles hat ja seine Frequenz und mit den richtigen Frequenzen kannst Du Deine Meditation noch verstärken. Auch dazu mache ich in Zukunft eine eigene Folge.

Bei YouTube gibt es auch sehr viele Meditationen, die ich wirklich prima finde, z. B. zur eigenen spirituellen Entwicklung. Hier sollte jeder seinen Weg finden und die Meditation, die passt!

Blockaden auflösen mit dem mentalen Resonanzprinzip

Einige Blockaden oder Traumata wirst Du mit Deiner eigenen gedanklichen Reise in die Vergangenheit, mit Gebeten oder Meditation auflösen und dadurch aufräumen können. Manches wird so tief sitzen, dass es noch weiteren Methoden bedarf. Hier kommt dann bei mir gerne das mentale Resonanzprinzip zur Anwendung. Das Resonanzprinzip ist eines der universellen Gesetze. Auch hierzu kommt eine eigene Folge. Beim sogenannten mentalen Resonanzprinzip geht es darum, bei sich oder anderen ebenfalls Gefühle im Körper zu suchen, die mit dem Negativen verbunden sind. Das Gefühl wird dann erspürt und im Körper lokalisiert. Das kann auch durch einen Coach der neuen Zeit geschehen. Dann findet sich dort ein Muster und dieses wird dadurch bewusst. Nun wird dieses Muster in den emotionalen Zielzustand gewandelt, angenommen und es erfolgt eine Identifikation mit genau diesem Zielzustand. Das war in Kürze das mentale Resonanzprinzip. Wer mehr dazu wissen möchte, kann sich gerne bei mir melden.

Wichtig ist es mir beim Aufräumen im Inneren, selbst die Verantwortung dafür zu übernehmen. Sicher kannst Du auch zu jemandem gehen und diese Person Deine eigentliche Arbeit machen lassen. Damit gibst Du die Verantwortung jedoch ab. Das kann bei manchen Gelegenheiten sehr sinnvoll sein. Beim Aufräumen im Inneren empfehle ich, dass Du Dich selbst darum kümmerst und Deine Verantwortung wahrnimmst. Wenn Du das machst, wirst Du gestärkt und kannst immer leichter Verantwortung für Dich übernehmen. Ich bin früher gerne zu allen möglichen Helfern gegangen und habe auf die Rettung von außen gewartet. Natürlich blieb diese aus. Inzwischen nehme ich mir die Themen selbst vor, mit den gerade vorgestellten Methoden in die jeweilige Situation aus der Vergangenheit zu gehen, die Gefühle zu fühlen, sie bewusst zu machen und transformieren. Oder Gebete und Meditationen, die mich ebenfalls sehr gut unterstützen. Das mentale Resonanzprinzip ist ebenfalls eine gute Unterstützung. Wenn ich dann alles durchhabe und die Blockade noch aktiv ist, dann suche ich mir Hilfe, um die richtigen Impulse zu bekommen. Die Arbeit liegt dann in meiner Verantwortung und ich mache diese dann allein.

Einführung zu Christina von Dreien

Nun gibt es wie angesprochen auch Schocks, Traumata, Weltbilder, Blockaden oder Angstmuster aus früheren Inkarnationen. Falls diese zu tief sitzen gibt es eine sehr wirksame und leicht anzuwendende Methode von Christina von Dreien.

Christina von Dreien ist Dir vielleicht schon ein Begriff. Christina ist eine junge Frau aus der Schweiz, die mit einer multidimensionalen Wahrnehmung und anderen paranormalen Begabungen gesegnet ist. Sie gehört zu einer neuen Generation von jungen, evolutionären Denkerinnen und überzeugt mit offensichtlicher Weisheit und tiefem inneren Frieden. Natürlich gibt es bei solch einem Background auch viele Kritiker. Ich werde auch zu ihr eine eigene Podcast Folge aufnehmen. An dieser Stelle nur ein Zitat von ihr: „Im Grunde gibt es für uns Menschen kein Ziel zu erreichen, von dem wir jetzt noch entfernt wären und auf das wir uns zubewegen müssten. Wir müssen nicht göttlich werden, denn wir sind es schon immer. Alles ist bereits seit Ewigkeiten in jedem einzelnen von uns angelegt. Es geht einzig um das Zurückerinnern. Dabei sollten wir auch nicht definieren, an was wir uns erinnern werden. Denn wenn wir uns vollständig erinnern, dann können wir es nicht mehr aussprechen. Wenn wir in diesen kleinen leuchtenden Kern eingetaucht sind, können wir diesen Zustand mit Worten nicht beschreiben.“  

Reinigung der Seele nach Christina von Dreien

Christina von Dreien hat sich ebenfalls mit Thema „Aufräumen im Inneren“ beschäftigt. Bei ihr heißt es „Reinigung der Seele“, ich verlinke den ganz detaillierten Artikel hier. Wenn Du Dich damit beschäftigen möchtest, empfehle ich Dir von Herzen diesen Artikel zu lesen. Hier nun die Zusammenfassung der wichtigsten fünf Schritte, die sich für mich sehr sinnvoll anfühlen:

In Schritt 1 verbindest Du Dich ganz in Ruhe mit der Quelle. Das kann für Dich der Schöpfer, das Universum, die Urquelle oder etwas anderes sein. Wie Du das machst, bleibt ganz Dir überlassen. Jeder hat da seine ganz eigene Methode.

Nun folgt in Schritt 2 das Auflösen der heute überflüssigen Altlasten, die Du möglicherweise auch von Deinen Ahnen geerbt hast. Dafür gibst Du der Quelle die Anweisung, dass alle diese Altlasten ins Licht geschickt und aufgelöst werden sollen. Und zwar auf allen Ebenen und unabhängig davon, ob ich mir darüber bewusst bin, dass ich sie habe. Was noch zu meinem höchsten göttlichen Wohl ist, soll bleiben, der Rest soll aufgelöst werden. Ganz wichtig dabei zu ergänzen: Dies umfasst auch alle dazugehörigen Speicherkopien und Sicherungskopien, mit allen infoenergetischen Abdrücken sowie allen Auswirkungen und Nebenwirkungen.

In Schritt 3 warte ich, ob ich etwas spüre. Falls ja, wunderbar. Falls nein, gehe ich in das Vertrauen, dass alles wie gewünscht aufgelöst wurde.

In Schritt 4 fülle ich die nun entstandene, energetische Lücke, z. B. mit bedingungsloser Liebe oder Freude. Das mache ich, indem ich die Quelle anweise, alle durch das Auflösen entstandenen Lücken mit bedingungsloser Liebe zu füllen.

In Schritt 5 folgt Deine Energie der Dankbarkeit.

Unter dem Link findest Du eine ganze Reihe an Themenstellungen, die sich durch die Quelle auflösen lassen. Praktisch: Du kannst auch alle gleichzeitig auflösen lassen. Einfach, indem Du die gesamte Liste durchgehst bei Schritt 2.

Zusammenfassung der heutigen Folge

Das waren meine Gedanken zum Thema Ordnung schaffen im Inneren. Unfinished Business einfach mal beenden. Auch hier gilt wieder Too much ist Quatsch. Denn das Wasser, das zu rein ist, hat keine Fische.

Zusammengefasst möchte ich Dir mitgeben, dass Du Dich selbst um das Aufräumen in Deinem Inneren kümmerst. Gehe zunächst in die jeweilige Situation aus der Vergangenheit, nimm die Gefühle wahr, mache sie Dir bewusst und transformiere sie. Gebete und Meditationen können Dich ebenfalls sehr gut unterstützen. Das mentale Resonanzprinzip ist auch sehr nützlich. Suche Dir Hilfe, um Impulse und Anregungen zu bekommen.
Als letztes habe ich die fünf Schritte zum Aufräumen von Altlasten von Christina von Dreien beschrieben.

Nimm Deine Verantwortung wahr und höre immer auf Dein Bauchgefühl!

In meiner nächsten Folge geht es um die Auflösung der Folge „Lebe völlig sorgenfrei – Probleme lösen sich auf – das Experiment im Selbstversuch einen Monat später“. Sei gespannt, wie es meinen Sorgen ergangen ist!

Dein Sebastian

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