08 Lebe völlig sorgenfrei – Experiment einen Monat später

Die letzten beiden Folgen waren zum Thema „Aufräumen – Ordnung schaffen im Inneren und Äußeren“ (Link zum Aufräumen im Äußeren und Aufräumen im Inneren). Hier habe ich auch eine Reinigung der Seele beschrieben. Wie war das für Dich? Heute geht es um „Lebe völlig sorgenfrei“ – das Ergebnis vom Selbstversuch als Experiment!

Rückblick auf das Experiment „Lebe völlig sorgenfrei“

Am 6. Juli 2019 habe ich die Folge „Lebe völlig sorgenfrei – Probleme lösen sich auf“ mit einem spannenden und interessanten Experiment auf dem Weg zum sorgenfreien Leben veröffentlicht. Hast Du mitgemacht? Falls ja, freue ich mich, wenn Du mich anmailst und mich an Deinen Erfahrungen teilhaben lässt. Meine Mailadresse findest Du hier Experiment@lebedichbewusst.de. Mein eigenes Ergebnis präsentiere ich Dir gleich, nach der kurzen Vorstellung des Experiments. Wenn Du magst, kannst Du auch jetzt noch mit diesem Selbstversuch beginnen.

Wie geht das? Setze Dich hin und schreibe mit der Hand auf ein Blatt Papier im Format A4 im Querformat ALLE Deine Sorgen auf, die Dich aktuell beschäftigen. Noch einmal: Setze Dich hin und schreibe ALLE Deine Sorgen auf, die Dich aktuell beschäftigen.

Das hört sich im ersten Moment sehr, sehr ungewöhnlich an. In der Umsetzung war es wenigstens für mich schwer greifbar. Manche Sorgen sind mehr ein diffuses Gefühl als wirkliche Gedanken. Diese Sorgen sind vorhanden, jedoch nur mit größerer Anstrengung erkennbar. Aus meiner Erfahrung dauert es deshalb einige Zeit, bis Du wirklich alle Deine Sorgen identifiziert und aufgeschrieben hast. Lasse Dich drauf ein und sei ganz offen. Prüfe durch Gedanken in alle Richtungen, ob Du wirklich alle Deine Sorgen finden konntest. Ergänze Deine Liste mit Sorgen, die sich zuerst gut versteckt hatten und nun doch in Dein Bewusstsein kommen. Diese Sammlung kann einige Zeit in Anspruch nehmen.

Gerne kannst Du bei diesem Podcast auf Pause klicken und Deine Sorgen sammeln.

Wenn Du nun überzeugt bist alle Sorgen gefunden zu haben, nimmst Du diesen Zettel, faltest ihn und legst ihn gut weg. Mache Dir im Anschluss eine Wiedervorlage für heute in genau einem Monat.

Hier der Podcast zum Nachhören

Meine Anzahl der aktuellen Sorgen hat mich überrascht

An diesem Tag einen Monat später – also bei mir ist das heute – nimmst Du Dir diesen Zettel und gehst noch einmal in Dich und prüfst bei jedem Eintrag, ob diese Sorge begründet war und was aus ihr geworden ist. Du kannst sicher sein, dass sich die deutliche Mehrheit einfach in Luft aufgelöst hast. Ganz getreu dem Motto „Lebe völlig sorgenfrei“. In einem Buch stand die Zahl von über 90%. Und noch viel erstaunlicher: viele der Sorgen von vor einem Monat sind aus Deiner Erinnerung vollständig verschwunden. Natürlich gibt es auch viele Sorgen auf Deinem Blatt, die auch nach dem Monat noch aktuell sind, weil sie erst in der Zukunft passieren können. Diese Sorgen kannst Du für dieses Experiment ausblenden. Dennoch wirst Du viele Sorgen auf Deinem Blatt finden, die komplette Energieverschwendung waren.

Die notierten Sorgen lassen sich in drei Kategorien einteilen: Sorgen, die in den nächsten Tagen aktuell werden, wie z. B. sorge ich mich, ob das Paket mit dem Geschenk rechtzeitig vor dem Geburtstag ankommt? Sorgen, die laufend sind, wie z. B. bleibe ich gesund? Und Sorgen, die erst in der weiteren Zukunft wirksam werden, z. B. reicht meine Rente? Das Kategorisieren kann Dir helfen die Sorgen noch besser greifen zu können.

Nun also mein Ergebnis: ich habe unglaubliche 92 Sorgen notiert. Es hat einige Zeit gedauert und ich fand es sehr anstrengend. Scheinbar sind die Sorgen in mir gut weggepackt. Hättest Du mich vorher gefragt wie viele Sorgen ich finden werde, hätte ich Dir ca. 30 geantwortet. Und das hätte ich schon viel gefunden. Ich neige schon heute dazu mir recht wenig Sorgen zu machen. Dachte ich. Umso überraschter war ich über die Zahl 92!

Von diesen 92 können 7 erst in der Zukunft, also nach dem 6.8.2019 eintreten. 33 der Sorgen sind laufend, das heißt sie waren während des Monats relevant und werden es auch danach noch sein. Hier zeige ich einen Zwischenstand.

92 Sorgen waren es, davon ziehe ich die 7 ab, die erst in der Zukunft liegen und weitere 33, die laufend sind. Also bleiben 52 Sorgen. Das Ergebnis hat mich in der Tiefe überrascht. Die Auswertung war sehr interessant. Über sehr viele notierte Sorgen kann ich einen Monat später einfach nur mit dem Kopf schütteln, da diese heute so irrelevant sind. Alles ist in Bewegung und da lösen sich Sorgen auch schon mal ganz von allein auf.

Auflösung des Experiments „Lebe völlig sorgenfrei“

Ok hier also mein Ergebnis vom Experiment „Lebe völlig sorgenfrei“: Von diesen 52 Sorgen waren unglaubliche 48 Sorgen nach einem Monat unbegründet. Eine ganz schön große Zahl! In Prozent sind das sagenhafte 92! Meine größte Sorge vor einem Monat war der Erfolg eines Seminars, dass kurz nach Mitte des Monats anstand. Ich wusste schon vorab, dass es sehr anspruchsvoll werden wird. Das Seminar war über zwei Tage geplant. Dafür mussten Bücher rechtzeitig ankommen. Um das Bestelldatum der Bücher herum habe ich mein Bauchgefühl ignoriert und habe damit die Ursache für die Wirkung gesetzt, die ich dann erleben durfte. Alles ging gut, das Seminar war ein voller Erfolg und auch die Bücher waren rechtzeitig da. Daraus habe ich so viele Impulse mitnehmen können, die ich auch direkt für die Erweiterung des Seminars nutzen konnte.

Vier Sorgen sind geblieben und waren berechtigt. Davon sind mir nur zwei heute noch wirklich wichtig. Die anderen beiden haben nur noch eine geringe Bedeutung. Auf jeden Fall jedoch sind sie wesentlich weniger wichtig als noch vor einem Monat!

Interessant sind auch die 33 laufenden Sorgen. Auch hier sind bereits unfassbare 21 verschwunden, einfach weil sich mein Fokus verändert hat. Das sind fast 64%!

Learnings und Fortsetzung des Experiments

Ich bin schlicht selbst überrascht, wie wahr die Aussage mit über 90% tatsächlich ist. Und weil ich ja gerne dem Motto „Lebe völlig sorgenfrei“ folgen möchte, starte ich nun mit Teil 2 meines Experiments: Ich schreibe heute wieder alle meine Sorgen auf und in einem Monat schaue ich erneut, was sich wie verändert hat.

Was ich noch mitgenommen habe aus meinem Selbstversuch: Bei kleinen Sorgen, die ich selbst beeinflussen kann und die noch im Raum stehen, mache ich einen Schritt in die Handlung. Ich werde aktiv und stoße die Auflösung an. Das schafft direkt Erleichterung!

Mir ist durch das Experiment sehr bewusst geworden, wie viele Sorgen komplett unnötig sind! Für die Zukunft gibt mir das mehr Sicherheit und Gelassenheit.

Und wenn doch ab und an mal eine Sorge zu Dir durchkommt? Dann kannst Du direkt 10 dankbare Gedanken denken. Z. B. ich bin dankbar für diesen Podcast, ich bin dankbar für den Ort, an dem ich gerade bin, ich bin dankbar für das Wasser, das ich hier stehen habe, ich bin dankbar für die Sonne usw.

Mit dem Überlegen wofür Du dankbar bist, kannst Du Deine Gedanken unmittelbar und wunderbar umlenken. Zusätzlich stärkst Du Deine Dankbarkeit, die auch ein Schlüssel zum Glücklichsein ist.

Zusammenfassend bin ich tief beeindruckt vom Ergebnis meines Experiments. Von 85 Sorgen sind 74% unbegründet gewesen und das innerhalb von einem Monat! Bei den kurzfristigen Sorgen waren es sogar 92%! Jetzt geht das Experiment in die nächste Runde und ich halte Dich auf dem Laufenden. Lebe völlig sorgenfrei ist nach wie vor meine Empfehlung und mein Ergebnis aus diesem Experiment.

Ausblick auf die nächste Folge „Selbstversuch: Klarträume – luzides Träumen“

In der nächsten Folge geht es um einen weiteren „Selbstversuch: Klarträume – luzides Träumen“. Hier bekommst Du eine detaillierte Anleitung, wie auch Du bewusst Deine Träume steuern kannst! Unglaubliche Möglichkeiten tun sich auf!

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