26 Dein Turbo für mehr Bewusstsein und Bewusstheit

In dieser Folge stelle ich Dir drei Methoden vor, die locker und leicht ein Turbo für Dein Bewusstsein und Deine Bewusstheit sind! Sie helfen Dir auch dabei, das zu sein, was Du sein möchtest und das zu haben, was Du haben möchtest. Sie helfen Dir in schweren Zeiten und Krisen und machen schöne Zeiten noch schöner.

Alle drei sind ganz leicht anwendbar und sehr schnell erlernbar und sofort nutzbar.

Wundermittel „Ich mag“

Schon geht es los mit Turbo 1: Kaufe Dir ein kleines Büchlein, ungefähr in DIN A6, oder ein wenig kleiner. Schreibe jeden Tag, ja jeden Tag das aktuelle Datum oben auf die Seite. Dann schreibe auf diese und die Folgeseite ca. 39 Dinge, die Du magst.

Einige Beispiele:

  • Ich mag in Fülle leben.
  • Ich mag Musik, die mir gute Laune macht.
  • Ich mag meine Freunde.
  • Ich mag mich sonnen.
  • Ich mag Infinity-Pools in den Bergen.
  • Ich mag den Erfolg meines Podcasts.

Du schreibst jeden Tag einfach das auf, was Dir in diesem Moment einfällt. Das kann sich vom Vortag wiederholen oder jedes Mal etwas Neues sein. Ich höre dabei immer die Instrumental-Version von „Ich mag“ von Volker Lechtenbrink. Das Lied kannst Du Dir gerne anhören, um Dich ein wenig inspirieren zu lassen.

Sei völlig frei bei dem, was Du aufschreibst! Es können die ungewöhnlichsten Dinge sein: Ich mag auf den Mond fliegen. Ich mag Kontakt mit Außerirdischen. Ich mag in Milch baden. Lass Deiner Fantasie freien Lauf! Kein Zweifeln, ob es möglich ist. Nein, Du schreibst nur das auf, was Du magst.

Nimm jeden Tag die gleiche Anzahl an Punkten! So hast Du einen Rahmen, den Du fühlen darfst. Ca. 39 ist dabei ideal, da Du die in ungefähr fünf Minuten aufschreiben kannst. Viel mehr führt zu Stress, viel weniger ist weniger wirksam. Solltest Du länger überlegen müssen, dann denke noch größer!

Bist Du bereit für Dein Traumleben?

Dabei gibt es nur zwei Bedingungen, hier die erste: Du musst bereit sein das, was Du aufschreibst auch in Deiner Realität zu sein / haben. Das hört sich jetzt leichter an, als es ist. Im Variantenraum gibt es auch für Dich unendliche Varianten, die Du wählen kannst. Es ist für Dich das möglich, was Du Dir vorstellen kannst. Spür am Anfang bei jedem „Ich mag“ tief in Dich rein, ob Du das wirklich von tiefstem Herzen möchtest oder ob es nur ein Ego-Wunsch ist. Erlebe Dich in der Realität, in der Du das „Ich mag“ lebst. Fühlt es sich gut und stimmig an? Dann schreib es gerne auf. Andernfalls wirst Du viele andere Punkte finden.

Die andere Bedingung ist tatsächlich alles mit „Ich mag“ zu beginnen. Dabei schreibst Du so, als ob es so ist oder als ob Du es hast. „Ich möchte“ zeigt Deinen Mangel und aus dem Mangel heraus passiert nur mehr Mangel. Auch Übertreibungen wie „Ich liebe XY über alles“ sind wenig geeignet, da Du dadurch die Wichtigkeit zu hoch setzt. Die Gelassenheit von „Ich mag“ ist dagegen genau passend.

Unterstützend kannst Du Dich in jeden Punkt „Ich mag“ reinfühlen und das Gefühl spüren, wenn Du daran denkst. Das gibt dem Turbo noch einen zusätzlichen Turbo.

Wie Du Deinen Verstand umgehst

Du fragst Dich nun, warum mache ich das überhaupt wie beschrieben? Nun, Dein Verstand sperrt gelegentlich bzw. sehr häufig, wenn er eine Abweichung zu Deinen inneren Vorstellungen, Einstellungen und Glaubenssätzen feststellt. Das kannst Du ganz leicht einmal testen, indem Du Dir jetzt sagst: Ich bin die reichste Person der Welt. In dem Fall, in dem das jemand anders außer Du ist, spürst Du ein Gefühl des leichten Widerstandes. Das ist Dein Verstand, der sich hier meldet. Dann sage Dir einmal „Ich mag in Fülle leben.“ Spüre das Gefühl, das wahrscheinlich anders ist. Hier winkt Dein Verstand durch, wenig für ihn zu tun. Und damit schleust Du Deine Themen an ihm vorbei.

Dein Verstand hört oder liest das ja jetzt und weiß ja dadurch Bescheid, was Du planst. Ja das ist ihm jedoch herzlich egal. Es funktioniert dennoch wie gewünscht.

Ich mache das nun seit knapp zwei Wochen und meine Erlebnisse sind jetzt schon sehr angenehm, so dass mehr in meinem Leben ist, was ich mag.

Aus meiner Erfahrung ist dieses Vorgehen sogar noch stärker als vorab für alles dankbar zu sein. Dankbarkeit ist eine hilfreiche Reaktion, wenn Deine aufgeschriebenen Zeilen den Weg in Dein Leben finden. Dann verursachst Du mit Deiner Dankbarkeit noch mehr, für das Du dankbar sein kannst.

Meine Welt kümmert sich um mich

Turbo 2: Deine Welt kümmert sich um Dich. Dieser harmlos klingende Satz ist sehr, sehr kraftvoll und kann Dein Leben sehr schnell transformieren. Natürlich sagst Du dann „Meine Welt kümmert sich um mich.“

Ich ziehe dies Formulierungen wie „Für mich ist immer gesorgt“ vor, da hier Sorge drin steckt und da ist mir kümmern doch lieber! Im Duden findet sich bei „kümmern“: sich einer Person oder Sache annehmen. Das klingt prima für mich!

Wann sagst oder denkst Du nun diesen Satz und was soll das? Hier einige Beispiele:

  • Du liegst im Bett und hast ein Gedankenkarussell. Eine Dauerschleife von „Meine Welt kümmert sich um mich“ lässt Dich aus dem Gedankenkarussell aussteigen und bringt Dich leicht in den Schlaf. Deine letzten Gedanken vor dem Einschlafen sind dadurch sehr, sehr positiv und das hat Einfluss auf Deinen Schlaf.
  • Es passiert etwas, dass Du Dir anders vorgestellt hast. „Meine Welt kümmert sich um mich“ hilft Dir auch hier. Denke es einige Male, so lange wie es sich für Dich gut anfühlt. Dein Verstand ist zu begrenzt, um zu verstehen und zu wissen, was wirklich gut für Dich ist. Deine Welt weiß, was gut für Dich ist. Ja, Deine Welt kümmert sich um Dich!
  • Du hast den gewählten Erfolg, Dein Essen schmeckt heute besonders gut, die Sonne scheint. Ja, Deine Welt kümmert sich um Dich!

Der erste Gedanke nach dem Aufwachen ist: Meine Welt kümmert sich um mich! Was ein wunderbarer Start in den Tag! Ergänzend kannst Du Dir das den ganzen Tag über sagen oder es denken, wenn Dir danach ist. Oder auch wenn ein Ereignis Dich dazu motiviert. Das Ereignis kann in Deiner Wahrnehmung positiv oder negativ sein. Deine Welt kümmert sich um Dich!

Wenn Du am Anfang etwas Disziplin mitbringst und Dich erst einmal daran gewöhnt hast, verfügst Du über ein sehr wirksames Mittel, um Dein Leben noch besser zu machen!

Wirklich bewusst sein – ganz leicht

Turbo 3: Denke Dir vorher, was Du als nächstes tun möchtest. Und mache es erst dann. Als Beispiel: Ich stehe auf. Dann drehe ich mich nach links. Nun gehe ich zur Tür. Ich drücke die Klinke runter und öffne die Tür. Ich gehe durch die Tür. Ich schaue nach rechts. Ich gehe zum Tisch. Ich hebe das Glas hoch. Ich trinke. Und so weiter.

Hört sich jetzt schräg an. Was passiert? Nun, Du musst Dich ganz schön konzentrieren, damit Du VORHER das denkst, was Du gleich machst. Dadurch wird es still in Dir was andere Gedanken angeht. Du bist ganz bewusst im Hier und Jetzt. Es gibt nur den Augenblick und den nächsten Augenblick.

Anfangs ist das sehr gewöhnungsbedürftig. Wenn Du dennoch etwas machst, ohne vorher zu denken, dann gehe zurück. Denke es erst und mache es dann.

Nach einiger Zeit hast Du Dich daran gewöhnt und Du bist herrlich bewusst.

Und Du weißt ja, dass es nur eine Zeit gibt: Nämlich das Jetzt.

Dazu passt das Sprichwort: Unsere Verabredung mit dem Leben findet im gegenwärtigen Augenblick statt. Und der Treffpunkt ist genau da, wo wir uns gerade befinden.

Ich wünsche Dir eine wunderbare Verabredung und viel Freude mit den drei Turbos zu Deinem bewussteren Leben!

Liebe Grüße
Sebastian