46 Ergebnis Wasserfasten 3 Wochen später und 16:8 Intervallfasten

Mehrere Tage nur Wasser trinken und vollständig ohne Nahrung auskommen? Das machte ich Anfang Januar 2021! Dazu berichtete ich im Podcast 41 Radikal abnehmen und Geld sparen sowie bewusster und gesünder werden – Selbstversuch. Bereits nach 5 Tagen und 12 Stunden erreichte ich mein angestrebtes Gewichtsziel und stoppte! Eine wunderbare und sehr bewusste Zeit liegt hinter mir! Ich bin sehr dankbar für diese Zeit und für meinen nun wieder prima Bauchumfang! Gewichtsmäßig verabschiedete ich 6,3%! So weit so gut. Das Fasten ist die eine Seite und die Entwicklung in den kommenden Wochen eine ganz andere. Es stellt sich die Frage: Wie sieht es mit dem gefürchteten Jojo-Effekt aus?

Deshalb stellte ich mir für drei Wochen später eine Erinnerung ein. An diesem Tag wollte ich sehen, wie sich mein Gewicht nach der Zeit des Wasserfastens entwickelt hat. Dieser Tag ist heute. Ich stellte mich also heute Morgen auf die Waage und diese zeigte mir einen Gewichtsverlust von insgesamt 7% gegenüber des Ausgangsgewichts vor dem Fasten an! Das sind noch einmal 11% mehr Gewichtsreduktion in Bezug auf das Endergebnis des Wasserfastens! Insbesondere der Bauchumfang hat sich signifikant reduziert. Für mich ein wirklich prima Ergebnis, über das ich mich sehr freue.

Nun ist es bei mir jedoch an der Zeit das Gewicht auf diesem Level zu halten. Die letzten Tage zeigten, dass es sich bereits auf diesem Niveau eingependelt hat.

Wie geht die Gewichtsabnahme ohne Jojo-Effekt?

Nun ist die Frage: Wie geht das denn? Auch wieder ganz leicht. Die ersten Tage nach dem Wasserfasten hatte ich wieder ganz normal gegessen, inkl. Frühstück. Dann erstellte ich die Podcast-Folge 43 | TOP 30 schädliche Angewohnheiten und unbewusste Handlungen. Darin ging es um die schädlichsten Angewohnheiten, wie „Zu viel essen, zu oft und in zu großen Mengen“ oder „Zu wenig kauen, schlingen oder stopfen“. In Folge 44 Bewusstsein und Selbstbewusstsein maximal stärken wandelte ich diese TOP 30 von den unerwünschten zu den erwünschten Gewohnheiten. Um beim Beispiel zu bleiben: „Ich esse genau die für mich ideale Menge zu den optimalen Zeitpunkten.“ oder „Beim Essen kaue ich lange genug und sehr sorgfältig.“. Begleitend zum Podcast hatte ich den Subliminal Shifter erstellt. Diesen findest Du auf YouTube. Subliminal Shifter kann mit Unterbewusstseins-Wandler übersetzt werden. Und genau das ist seine Aufgabe!

Beim Subliminal Shifter werden die 30 Gewohnheiten in der positiven und gewünschten Formulierung in sehr kurzen Abständen eingeblendet. Das ist meist zu schnell für Dich, um diese bewusst lesen zu können. Dein Unterbewusstsein kann sie jedoch leicht aufnehmen und so verstärkst Du Deinen Erfolg, da die Schwelle vom Verstand, also der bewussten Wahrnehmung, umgangen wird. Der Subliminal Shifter geht etwas länger als 1 Minute und es reicht, wenn Du entspannt auf die sich bewegenden Planeten über dem Text schaust. Die Botschaften nimmst Du trotzdem wahr, auch wenn sie zum Lesen viel zu schnell ablaufen. 540 Botschaften kommen so innerhalb der einen Minute zu Dir! So wird Dein Unterbewusstsein ganz nebenbei programmiert bzw. gewandelt. Visuelle Subliminals wie dieses sind in Deutschland noch recht neu.

Subliminal Shifter im Selbstversuch ein Erfolg

Und das scheint sehr, sehr gut zu funktionieren! Ich schaute den Subliminal Shifter jeden Tag zwischen zwei und drei Mal. Dadurch veränderte sich mein Essverhalten wie von selbst. Ich spürte mehr, welche Nahrungsmittel jetzt förderlich und welche eher nachteilig sind. Zusätzlich kaue ich intensiver und esse bewusster.

Dann startete ich die Nahrungsaufnahme jeden Tag erst zum Mittagessen. Dadurch entfiel einfach das Frühstück. Nachmittags aß ich Obst mit einem Löffel Honig und abends verschiedene Salate. Das setze ich so bis heute fort. Im Internet fand ich heraus, dass diese Ernährungsweise auch 16:8 oder Intervallfasten genannt wird. 16:8 deshalb, weil 16 Stunden ohne Nahrungsaufnahme acht Stunden mit Nahrungsaufnahme folgen. Intervallfasten hat ja wieder den Begriff „Fasten“ als Wortbestandteil. Für mich ist das jedoch nur eine andere Art der Ernährung und hat mit Fasten aus herkömmlicher Sicht wenig zu tun.

Vorteile und Nachteile der 16:8 Ernährung

Ich finde es ganz leicht und spüre keinerlei Einschränkungen. Dazu kamen schnell spürbar die folgenden Vorteile:

  • Die Mahlzeiten werden besonders, weil sie seltener stattfinden
  • Viel bewussteres Essen
  • Prinzipiell kannst Du in den acht Stunden alles essen, was Du möchtest
  • Die Wertschätzung für die Nahrungsmittel steigt
  • Wasser kommt eine ganz andere Bedeutung zu
  • Mehr Energie am Tag
  • Weniger Schlafbedarf und besserer Schlaf
  • Gewichtsabnahme ganz nebenbei
  • Bauchfett wird reduziert
  • Der Stoffwechsel läuft noch besser

Laut Internet gibt es noch eine Vielzahl weiterer Vorteile. Die lasse ich jedoch bewusst weg und berichte nur von denen, die ich auch selbst erlebt habe.

Nachteile gleich Fehlanzeige.

Ich sagte eben, dass Wasser eine ganz andere Bedeutung zukommt. Mein Tag startet mit Wasser und erst mittags gibt es feste Nahrung. So freue ich mich noch mehr über das Wasser, das meinen Magen füllt. Da der menschliche Körper überwiegend aus Wasser besteht, ist das eine schöne Erinnerung an mein Sein.

Alles ist für Dich gewachsen

Auch interessant zum Thema bewusstes Essen: Mache Dir einmal bewusst, dass alles was Du isst, nur für Dich gewachsen ist. Nimm den Salat. Der war ein kleines Saatkorn. Das ist dann gewachsen über einige Wochen. Am Ende wird er geerntet und kommt in das Geschäft. Du kaufst ihn Dir. Du bereitest ihn zu und dann isst Du ihn. Und er ist nur für Dich gewachsen! Das ist ein sehr schöner Gedanke, um die Nahrungsmittel noch mehr schätzen zu können.

Ich bin nach den drei Wochen voller Freude über meinen Jahresbeginn mit dem Wasserfasten und der anschließenden 16:8 Ernährung.

Ich lade Dich ein: Probiere es auch aus! Ob Du dabei das Frühstück weglässt oder eben abends früher aufhörst zu essen bleibt dabei natürlich Dir überlassen. Da wählst Du einfach den Zeitraum, der für Dich und Deine Lebensumstände am besten passt!

Wenn Dir das (noch) zu viel ist, dann starte mit einem Tag in der Woche, an dem Du das Frühstück einfach überspringst und mit dem Mittagessen beginnst!

Ich wünsche Dir eine bewusste Zeit!