70 Friedrich wählt Frieden – Ein Experiment

Friedrich wählt Frieden – ein Experiment zum Mitmachen. Darum soll es heute gehen.

Friedrich ist ein Vorname. Vor vielen, vielen Jahren war Friedrich der mit Abstand beliebteste Vorname. Dann erlebte der Vorname Friedrich einen rasanten Absturz, um sich bis heute spürbar zu erholen.

Schön zu wissen, und warum erzähle ich Dir das? Nun, heute geht es um Friedrich, da Friedrich den Frieden wählt. Gemäß der Wortherkunft setzt sich Friedrich zusammen aus den Wörtern Frieden und reich. Friedenreich ist also auch eine – sozusagen verlängerte – Version für den Vornamen Friedrich.

Friedrich kommt später wieder und erzählt dann seine Geschichte. Jetzt lade ich Dich ein, bei einem verblüffenden Experiment teilzunehmen.

Das verblüffende Experiment

Du brauchst dazu nur einen Computer, ein Notebook oder ein Tablet. Also ein Gerät mit Tastatur und einem Programm, in dem Du Text schreiben kannst. Falls Du jetzt gerade unterwegs bist, dann stoppe diesen Podcast. Mache Dir einen Knoten in die Haare oder in Dein Bändchen vom Pulli oder wo auch immer, damit Du später wieder an genau diesen Moment jetzt denkst und daran, dass Du bei dem verblüffenden Experiment teilnehmen möchtest. Dann bis … gleich!

Willkommen zurück, oder jetzt geht es los! Öffne nun das Programm, in dem Du einfachen Text schreiben kannst. Ich werde Dir im Folgenden wenige Worte sagen, die Du bitte einfach nur aufschreibst. Schreibe sie nacheinander flüssig auf. Lasse sie so, wie sie dann sind, auch falls sie Fehler enthalten sollten. Ich sage Dir danach, wie es weitergeht. Es sind einfache Worte und Du kennst sie. Bist Du bereit? Dann geht es jetzt los. Bitte schreibe:

Frieden, friedlich, friedvoll, zufrieden, Friedrich, friedliebend, friedfertig.

Das war es schon. Lass Dein Schreibprogramm bitte noch kurz offen.

Was sagt Dir das Experiment?

Schaue Dir bitte jetzt die Wörter an. Konntest Du sie direkt fehlerfrei schreiben? Ich habe dieses Experiment bereits mit einigen Menschen gemacht und noch niemand war in der Lage diese paar Wörter direkt fehlerfrei zu schreiben. Mir selbst ging es ebenfalls so. Ich übte die Wortreihe einmal am Tag und nach zehn Tagen war ich sicher damit. Vorher gab es immer irgendwelche Dreher.

Wenn Du möchtest, dann schreibe jetzt noch die Worte:

Krieg, kriegen, Krieger.

Ich vermute, dass Du diese Wörter entweder alle richtiger oder anteilig richtiger geschrieben hast.

Meine Botschaft ergibt sich von ganz selbst: Mit den Worten, die Frieden betreffen, beschäftigen wir uns in Schriftform seltener. So findet sich in einer Liste der Wörter, die am häufigsten in Schriftdeutsch verwendet werden, Krieg bereits auf Seite drei oben. Frieden folgt erst auf Seite sieben oben. Immerhin kannst Du jetzt sagen. Ja, immerhin.

Friedrich wählt Frieden

Jetzt kommt Friedrich wieder zurück. Friedrich wählt Frieden. Friedrich war früher schnell aufgeregt. Er ärgerte sich gerne über sich, die Welt und seine Mitmenschen. Friedrich wollte etwas ändern. Friedrich änderte etwas: Friedrich wählte Frieden! Er machte seinen Frieden.

So nahm er sich alle Wörter, die er mit Frieden finden konnte, und schrieb diese ganz bewusst auf. Mal mit der Hand, mal am Computer. Friedrich integrierte die Wörter zusätzlich in seinen Wortschatz. Er ließ die Worte einzeln auf sich wirken und er erkannte, wie diese friedlichen Wörter auf ihn und seinen Frieden wirkten. Er ging sogar so weit, dass er Frieden, ganz besonders den inneren Frieden, zu einem seiner Ziele machte.

Ab diesem Moment war Friedrich ein anderer Mensch. Er war friedliebend, voller Güte und in völliger Harmonie mit sich, der Welt und seinen Mitmenschen. Friedrich wählte den Frieden. Zudem erkannte er auch die Bedeutung seines Vornamens, der genau dieses Ziel mit Friedenreich bereits enthielt. Bislang fand er seinen Vornamen sperrig und veraltet. Jetzt, da ihm die Bedeutung in aller Tiefe bewusst geworden war, fand er Wohlgefallen an seinem Vornamen! Gerne sprach er ihn aus. Hier ist Friedrich. Dabei dachte er an Friedenreich.

Die Schwingung von Frieden

Friedrich nahm die Schwingung von Frieden auf. Aus meiner Sicht ist sie eine der höchsten Schwingungen, die wir als Menschen erfahren können. Dabei ist Frieden viel mehr als das Gegenteil seiner Abwesenheit. Frieden kannst Du erkennen, Du kannst Frieden erfahren. Zu dieser Erkenntnis und zu dieser Erfahrung kannst Du auf den unterschiedlichsten Wegen kommen. Ein Weg, der Dich zu Deinem Frieden führt, ist es diese Worte auf Dich wirken zu lassen. Lass sie auf Dich wirken, lass sie in Dir wirken!

Ein anderer Weg führt Dich über die Musik zum inneren Frieden. Dazu gibt es das Lied „Inner peace„. Dieses Lied drückt genau dieses Gefühl aus. „Inner peace“ folgt am Ende dieses Podcasts (ab Ende Februar auf Spotify, iTunes, usw: DJ Sehba – Inner peace).

Und Friedrich? Nun, Friedrich lebte fortan ein rundum friedvolles Leben! Er hat seinen ganz eigenen Schlüssel zum Frieden gefunden. Friede war mit ihm und mit seinem Geiste.

Willst Du das auch?